Fit für die Zukunft!

NEUGESTALTUNG
ROSENGARTEN

ein Projekt der Stadt Bielefeld

rosengarten@bielefeld.de

Ihre Wünsche sind gefragt!
Umgestaltung Rosengarten Bielefeld

Ausgangslage
Termine
Förderprogramm
Projektidee
Historie
Beteiligungsergebnisse
Impressionen

Wir benötigen Ihre Unterstützung!
Erwecken Sie gemeinsam mit der Stadt Bielefeld den Rosengarten aus dem Dornröschenschlaf!

Der Rosengarten befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Rudolf-Oetker-Halle, zum Bürgerpark und zur Fachhochschule Bielefeld. Die Grünanlage liegt damit in einem repräsentativen und hoch frequentierten Umfeld. Die ehemals sehr repräsentative Grünanlage aus den 60er-Jahren hat viel von ihrem einstigen Glanz verloren und wird kaum mehr als Erholungsraum wahrgenommen.

Wir brauchen Ihre Unterstützung, um den Rosengarten in eine nachhaltige, zukunftsfähige Grünanlage umzuwandeln, die den kommenden Herausforderungen durch den Klimawandel gewachsen ist.

Die Modernisierung soll den Nutzungswert des Rosengartens für die Bevölkerung mittels vielfältiger Angebote erheblich erhöhen, die Vegetationsflächen hinsichtlich der Klimaresilienz weiterentwickeln und somit gleichzeitig den Pflegeaufwand reduzieren, mit dem Ziel energetischer Einsparungen.

Hier sind Sie gefragt! Was wünschen Sie sich? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!

Das geht besser!

Erfahren Sie mehr zu diesem Projekt...

... bei unserem Parkspaziergang im Rosengarten am 10. Juni 2022 um 17 Uhr ...

... oder diskutieren Sie mit uns bei unserem Beteiligungsworkshop am 30. Juni 2022 um 18 Uhr!

Das Förderprogramm

Mit dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ sollen konzeptionelle und investive Projekte mit hoher Wirksamkeit für Klimaschutz (CO2-Minderung) und Klimaanpassung, mit hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 18.11.2020 107 Projekte für eine mögliche Förderung in Höhe von insgesamt 190 Millionen Euro ausgewählt.

Am 09.06.2021 hat der Haushaltsausschuss auf Grundlage eines Projektaufrufs weitere 148 Projekte für eine mögliche Förderung in Höhe von 100 Millionen ausgewählt.

Die Bundesmittel aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ werden nach Abschluss der Zuwendungsverfahren im Haushaltsjahr 2021 und 2022 bewilligt und stehen in den Jahren 2021 bis 2024 bzw. 2022 bis 2025 zur Verfügung.

Die Stadt Bielefeld wurde mit dem Projekt „Rosengarten in Bielefeld“ im November 2020 erfolgreich in das Programm aufgenommen.

  • Schaffung vielfältiger Mikroklimate durch Rasen-/Wiesenflächen, Baumgruppen, Regenwassermanagement
  • Feinstaubbindung/CO2 Bindung durch vielseitige Neupflanzungen
  • Verwendung klimaverträgliche Pflanzen, auch für die Rosenbereiche – vornehmlich unter Verwendung von naturnahen Wild- und Kleinstrauchrosen
  • Steigerung der biologischen Vielfalt durch unterschiedliche Vegetation z.B. Wiesen, Geophyten, insektenfreundliche Gehölze, Stauden und Rosen
  • Korridore für einen verbesserten Kaltluftabfluss schaffen
  • Regenwassermanagement – Bewässerung der Pflanzung mittels Sammeln von Regenwasser
  • Senkung der Pflege- und Unterhaltungskosten durch standortgerechte Pflanzung
  • Vielfältige Nutzungsangebote schaffen, alters-/generationenübergreifende Bewegungsangebote, sowie einen Rosenerlebnisbereich
  • Wasserdurchlässige/ökologische Wegebelege im Park, wo möglich Bereiche entsiegeln – die zentralen Funktionsbereiche des Parks werden weitestgehend barrierefrei erschlossen

Quelle: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, 2020–2022

Die Idee

Der Rosengarten hat in Bezug auf die Klimaempfindlichkeit im Westen der Stadt Bielefeld eine bedeutsame Funktion inne. Aktuell werden die Potentiale der Grünfläche jedoch bei weitem nicht ausgeschöpft. Mit der Umsetzung der hier vorgestellten Maßnahmen kann der Klimaschutz sowie die Nutzungsqualität dieser Anlage somit nachhaltig erheblich gesteigert werden.

Nachrichten aus dem Stadtarchiv

Rosen-Paradies
an der Oetkerhalle
Verschwenderische Rosenfülle im Bürgerpark
Die aktuelle Frage: Hochschule oder Rosengarten?
Rosenfreunde kämpfen für ihren Garten
Rosengarten wurde schon vermessen
"Es fiel ein Reif" auf den Rosengarten
Grünes Band um die Oetkerhalle
Bürgerpark wird immer schöner
Neuer Rosengarten entsteht
Rosengarten wird bis zum Mai um mehr als die Hälfte größer
Noch sind die Tage der Rosen Königin der Blumen in vollem Flor
Hohe Zeit im neuen Rosengarten
Das leuchtende Rot der Rosen läuft dem Grün im Garten den Rang ab
15. Juli 1950
19. Juni 1952
01. Juli 1953
09. Juli 1953
04. September 1953
11. Dezember 1953
24. November 1956
28. Juli 1956
19. Februar 1959
24. Juni 1960
19. Juli 1960
30. August 1962

Quelle: Stadtarchiv Bielefeld

Sie haben abgestimmt und Ihre Anregungen mitgeteilt!

Beteiligungsergebnisse aus
über 275 eingegangenen Postkarten

Beteiligungsergebnisse
der Sternchenbewertung

Auszüge aus den eingegangenen Anregungen

Ein Picknickplatz wäre schön.

Ich fände es wichtig, den Rosengarten so naturnah (also insekten-, igel-, vogelfreundlich) wie möglich anzulegen. Totholzhaufen anlegen (geht auch als ganze Hecke), um Käfern und Vögeln Unterschlupf und Nistmöglichkeiten zu geben. Heimische Pflanzen, an die unsere heimischen Tiere angepasst sind, verwenden.

Es sollte mehr Wert auf insektenfreundliche Pflanzen gelegt werden, vor allem auch heimische Pflanzen. Weniger Rasen, mehr Stauden und Wiesen.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Bielefeld e. V. plante vor 2 Jahren sehr gelungen, einen Garten mit Kirschbäumen wie in Japan anzulegen. Kirschblüten im Frühling und Ahorn im Herbst. Beide Baumarten bieten viele Möglichkeiten, Feste zu feiern. Dazu müssten Stände aufgebaut werden. Vielleicht könnte man hier einen Garten einrichten, der alle Auslandsgesellschaften die Möglichkeit gibt, Partnerschaften zu leben und Begegnungen durchzuführen.

Schattige Sitzgelegenheiten unter einer schön bepflanzten Pergola.

Auf keinen Fall Gestaltung mit Beton.

Bessere Rosen: Robuste, krankheitsresistente Neuzüchtungen, kombiniert mit passenden Partnerpflanzen, gerne auch mehr Höhe, Pyramiden oder Obelisken.

Der Ruhebereich sollte weit abseits der Straße gewählt werden, und der Bodenbelag für den Bewegungsbereich sollte so gewählt werden, damit vielfältige Möglichkeiten für Aktivitäten möglich sind. Ich denke z. B. an Tango im Rosengarten.

Eine Zusammenfassung aller Beteiligungsergebnisse finden Sie hier zum Download:
Sie haben weitere Anregungen? Nutzen Sie gerne die E-Mail-Adresse rosengarten@bielefeld.de

Impressionen

Förderung aus dem  Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ 
durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat

Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld
Geschäftsbereich Stadtgrün und Friedhöfe
Abteilung Neubau und Objektplanung
Jennifer Gröne

Tel.: 0521 51-3773
E-Mail: rosengarten@bielefeld.de

Umweltbetrieb der Stadt Bielefeld
Geschäftsbereich Stadtgrün und Friedhöfe
Abteilung Neubau und Objektplanung
Jan-Hendrik Hüsken

Tel.: 0521 51-6579
E-Mail: rosengarten@bielefeld.de

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Das war der Parkspaziergang

Am 10. Juni 2022 fand um 17 Uhr im Rosengarten ein Parkspaziergang statt. Während des einstündigen Rundganges informierten sich rund 40 Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Planungen und brachten Ihre Ideen mit ein. Im Nachgang stand ein mobile Cocktailbar bereit, so dass in entspannter Atmosphäre weiter über die Planungen informiert und diskutiert werden konnte. Alle Anregungen wurden gesammelt und fließen in die Auswertung mit ein.

Das war der Workshop

Am 30. Juni 2022 fand um 18 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums ein Workshop statt.  An drei Stationen konnten sich die rund 25 Interessierten aufgeteilt in drei Gruppen zu den Planungsschwerpunkten „Bewegung“, „Bepflanzung“ und „Aufenthalt“ informieren.  Nach der jeweils rund 15 bis 20 minütigen Präsentation und Diskussion mit Mitarbeiter:innen des Umweltbetriebes erhielten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit mit grünen bzw. blauen Stickern für Ihre favorisierten Beispiele zu stimmen. Beispiele die nicht gewünscht wurden konnten mit einem roten Sticker beklebt werden. Alle Anregungen wurden dokumentiert und fließen in die Auswertung mit ein.